Bildungsminister Armin Schwarz: „Es ist immer spannend, zu sehen, wie die Schulen Themen angehen, die auch für mich wichtige Anliegen sind. In Darmstadt gibt es mit der Edith-Stein-Schule im Bereich der Werte- und Demokratiebildung sowie mit der Lichtenbergschule im Bereich der Berufsorientierung zwei in diesen Bereichen besonders engagierte Schulen mit innovativen Ansätzen und Projekten. Für dieses Engagement danke ich den Schulfamilien recht herzlich. Es ist die Grundlage für eine vielfältige und zukunftsorientierte Schullandschaft, wie wir sie in Hessen haben.“
Die Edith-Stein-Schule setzt auf Demokratieförderung und Extremismusprävention
An der Edith-Stein-Schule, einem Gymnasium in freier Trägerschaft, informierte sich der Minister über Projekte zur Extremismusprävention und Demokratieförderung. Das Gymnasium ist auch Unesco-Projektschule. Außerdem stellte die Schule ihr Medienbildungskonzept vor.
Doris Krumpholz, Schulleiterin der Edith-Stein-Schule: „Als Lehrkräfte müssen wir zur Kenntnis nehmen, dass bereits junge Kinder täglich mehrere Stunden ungefilterten Inhalten aus dem Internet ausgesetzt sind. Gleichzeitig kann man festhalten, dass allein durch die Tatsache, dass Kinder und Jugendliche zur Schule gehen müssen, die Möglichkeiten der Lehrkräfte, auf die Meinungsbildung der Heranwachsenden positiv und zum Wohle der demokratischen Gesellschaft Einfluss zu nehmen, einen völlig neuen Stellenwert gewinnen. Als christliche Schule vertreten wir unverhandelbar den Wert und die Würde jedes einzelnen Menschen – unabhängig von seiner Herkunft, seiner persönlichen privaten Orientierung, seinem Aussehen oder seiner Begabung.“
Die Edith-Stein-Schule setzt eine Vielzahl von Projekten zur Demokratiebildung um. Unter anderem werden regelmäßig U18-Wahlen innerhalb der Schule durchgeführt.