Rund 200 Kinder haben in Fulda gemeinsam die Bundesjugendspiele absolviert – in der bewährten Wettkampfform und mit der früheren Weltklassesprinterin Lisa Mayer. Im sportlichen Leistungsvergleich der Länder ist Hessen derzeit die Nummer eins.
Rückenwind gab es an diesem Dienstag durch die jüngste Entscheidung der Bildungsministerkonferenz, die auf Betreiben Hessens entschieden hatte, den Wettkampf für die dritten und vierten Grundschulklassen bei den Bundesjugendspielen wieder bundesweit einzuführen. Die Schülerinnen und Schüler der Domschule zeigten im Sportpark Johannisau ihr Können im Sprint, Weitsprung und Schlagballwurf. Einige legten zudem das Deutsche Sportabzeichen ab.
„Wettkampf spornt zu Leistung an"
Bildungsminister Armin Schwarz besuchte den Sporttag und sagte: „Kinder haben Spaß daran, sich zu messen. Der Wettkampf spornt zu Leistung an, er macht stolz auf das eigene Können – und er lehrt zugleich, mit Enttäuschungen umzugehen. Genau das gehört zum Leben dazu. Deshalb führen wir in Hessen echte Wettkämpfe mit klaren Platzierungen durch.“
Lisa Mayer eröffnete den Tag mit einem gemeinsamen Aufwärmen, stimmte die Kinder mit einem Lauf-ABC auf den Wettkampf ein, gab Technik-Tipps an den Stationen und ermutigte sie bei ihren Versuchen. Die gebürtige Gießenerin gewann bei Olympia 2024 in Paris die Bronzemedaille mit der deutschen Sprintstaffel. Sie sagte: „Sport steht für Fairness, Teamgeist und Mut – wichtige Werte für unsere Gesellschaft. Sich anzustrengen, sich mit anderen zu messen und auch mal zu verlieren, macht stark und hilft einem im ganzen Leben. “